Seit 180 Jahren Tradition
Die Geschichte der Kaffeerösterei Moralt in Bad Reichenhall
Geschichte der Kaffeerösterei
Moralt
Im Jahr 1911 stand die Firma Moralt, ein Kolonialwarenhandel mit Kaffeerösterei, am Rathausplatz in Bad Reichenhall zum Verkauf. Diese Gelegenheit nutzte mein Opa, Heinrich Kachel, der bei Dallmayr in München arbeitete, und erwarb die Firma von Herrn Moralt.
1938 wurde das Unternehmen modernisiert, unter anderem durch den Kauf einer Kaffeeröstmaschine von Ferdinand Gothot aus Mülheim an der Ruhr, die bis heute im Einsatz ist.
Schon in jungen Jahren arbeitete mein Vater sich in das Rösten ein und hatte schnell große Freude daran.
Nach dem Tod meines Opas erwarb mein Vater Baugrund in der Hallgrafenstraße, wohin 1960 die Firma Moralt umzog. Dort entstand einer der modernsten C+C-Märkte seiner Zeit.
Mit viel Leidenschaft stand mein Vater bis zu seinem 90. Lebensjahr an seiner Röstmaschine.
Ich lernte das Rösten ebenfalls früh von meinem Vater und sammelte neue Eindrücke und Ideen, unter anderem bei der Rösterei Feinkost Böhm in Stuttgart, wo ich zwei Jahre arbeitete.
Wenige Jahre nach dem Tod meines Vaters musste ich den erfolgreichen C+C-Großhandelsbetrieb 2023 aufgrund anhaltenden Personalmangels schließen. Seitdem konzentriere ich mich ausschließlich auf die Kaffeerösterei.
Endlich wieder mehr Zeit für die Rösterei zu haben, tat gut und brachte auch neue Freunde und kreative Impulse. So sind großartige neue Kaffee- und Espressomischungen entstanden.